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Für Händler & Distributoren · Produktentwicklung · Serie

Aus Handelsware wird —
Ihre eigene Marke.

Sie verkaufen seit Jahren ein Produkt, das gut läuft. Sie kennen die gefragten Größen, die typischen Reklamationen, die Fragen Ihrer Kunden. Nur verdient an diesem Wissen bisher Ihr Lieferant. Wir machen daraus Ihr Produkt — von der Konstruktion über das Muster bis zur Serienlieferung.

Produkt bewerten lassen → Häufige Fragen

Was Handelsware wirklich kostet

Zukaufen ist bequem und am Anfang richtig. Ab einer bestimmten Menge dreht sich das Verhältnis — und die Nachteile wiegen schwerer als der gesparte Aufwand.

Die Marge liegt beim Lieferanten

Sie tragen Lagerrisiko, Vertriebskosten und Kundenbetreuung. Die Fertigungsmarge bleibt bei dem, der produziert — obwohl Sie den Markt kennen, nicht er.

Ihr Sortiment ist austauschbar

Ihr Wettbewerber kauft beim selben Hersteller dasselbe Produkt. Der einzige verbleibende Hebel ist der Preis, und den verlieren Sie irgendwann gegen den mit dem größeren Einkaufsvolumen.

Preis und Verfügbarkeit bestimmt ein anderer

Preiserhöhungen, Lieferengpässe, ausgelistete Varianten — Sie erfahren davon, Sie entscheiden nicht darüber. Bei einem Produkt, das Ihr Umsatz trägt, ist das eine unangenehme Abhängigkeit.

Sie bauen keinen eigenen Wert auf

Jahre des Verkaufens erzeugen keinen Vermögenswert, solange das Produkt einem anderen gehört. Eine Eigenmarke mit eigenen Zeichnungen ist dagegen etwas, das bei einem Verkauf des Unternehmens zählt.

Welche Produkte sich dafür eignen — und welche nicht

Nicht jedes Zukaufprodukt trägt eine Eigenmarke. Wir prüfen vorab anhand dieser sechs Punkte und sagen ab, wenn die Rechnung nicht aufgeht. Eine ehrliche Absage ist billiger als ein Prototyp, der nie in Serie geht.

Überschaubarer Aufbau

Geschweißte, gekantete, zerspante oder gefräste Erzeugnisse aus Metall und Holz. Wenige bewegliche Teile, keine Elektronik, keine komplexe Mechanik. Je einfacher der Aufbau, desto kürzer der Weg zum Muster.

Keine fremden Schutzrechte

Eingetragene Designs, Patente und Gebrauchsmuster setzen die Grenze. Ein gängiges Produkt in eigener Ausführung ist üblich und zulässig, der Nachbau einer geschützten Konstruktion nicht. Wir prüfen das, bevor gezeichnet wird.

Wiederkehrender Bedarf

Ein Produkt, das Sie jedes Jahr wieder verkaufen, nicht ein einmaliges Projektgeschäft. Planbare Mengen sind die Grundlage für Kalkulation, Nachschub und Verhandlungsposition.

Tragfähiges Volumen

Der Jahresbedarf muss die einmaligen Kosten für Konstruktion, Muster und Werkzeuge in zwölf bis achtzehn Monaten tragen. Bei einfachen Schweißprodukten ohne Werkzeuge kann das schon bei wenigen Hundert Stück aufgehen.

Vernünftiges Verhältnis von Wert zu Transport

Sperrige Leichtware mit niedrigem Warenwert frisst den Preisvorteil im Frachtraum wieder auf. Wir rechnen die Fracht von Anfang an in den Stückpreis ein, nicht erst am Ende.

Beherrschbare Zertifizierung

Wo CE-Kennzeichnung, Normprüfung oder Konformitätsbewertung nötig sind, wird es aufwendiger — aber nicht unmöglich. Entscheidend ist, dass wir den Aufwand vorher kennen und nicht mittendrin entdecken.

In 6 Schritten von der Handelsware zur eigenen Serie

01

Produkt bewerten

Sie nennen uns das Produkt, das Sie heute zukaufen, mit Jahresmenge und Einkaufspreis. Wir prüfen Eignung, Schutzrechtslage und ob sich die Rechnung überhaupt trägt. Kostenfrei — auch wenn die Antwort nein lautet.

02

Hersteller auswählen

Aus dem Netzwerk qualifizierter Betriebe in Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Nordmazedonien wählen wir zwei bis drei aus, die das Verfahren beherrschen — mit Zertifikaten, Maschinenpark und belastbaren Referenzen.

03

Konstruktion erstellen

Aus Ihrem Produktwissen und unserer Fertigungserfahrung entsteht eine Zeichnung, die zur Fertigung im Westbalkan passt. Wo sinnvoll, verbessern wir gegenüber dem Zukaufprodukt: einfacher zu fertigen, robuster, günstiger im Versand.

04

Prototyp und Freigabe

Ein reales Muster in Ihren Händen, bevor Serienkosten entstehen. Sie prüfen es unter Ihren Bedingungen, wir dokumentieren Maße und Ausführung. Änderungen sind hier billig — in der Serie sind sie es nicht.

05

Serie anlaufen lassen

Erste Serienlieferung mit Prüfprotokoll. Der Kaufvertrag läuft direkt zwischen Ihnen und dem Fertiger, Zeichnungen und bezahlte Werkzeuge gehören Ihnen — nicht dem Hersteller und nicht uns.

06

Import und Nachschub

Wir begleiten die Einfuhr: Präferenznachweis, Zolltarifnummer, Unterlagen, Incoterm. Für Nachbestellungen bleibt der Ablauf dokumentiert, damit die zweite Lieferung ohne neue Abstimmungsrunde läuft.

Sie haben ein Produkt im Kopf? Nennen Sie uns Produkt, Jahresmenge und heutigen Einkaufspreis — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich eine Eigenmarke trägt. Auch wenn die Antwort nein lautet.

Produkt bewerten lassen →

Das haben wir selbst gemacht

SYVEX empfiehlt Händlern nichts, was die Gründer nicht selbst durchlaufen haben. Der Weg von der Handelsware zur eigenen Marke ist keine Theorie aus einem Beratungsbuch, sondern unsere eigene Unternehmensgeschichte.

Fast zwei Jahrzehnte Eigenmarke

Unser Mitgründer Frank Sischke hat über viele Jahre eine eigene Marke für Wohnaccessoires und Holzhalbteile aufgebaut und in Bosnien fertigen lassen — dieselben Länder, dieselbe Art von Betrieben, dieselben Fragen.

Wir kennen die Betriebe persönlich

Aus dieser Zeit stammen Kontakte, die man nicht recherchieren kann. Wer in Bosnien welche Holzarten sauber verarbeitet und wer bei Termindruck belastbar bleibt, weiß man erst nach dem dritten gemeinsamen Jahr.

Zuletzt: über 50 Aluminiumrampen

Ein Fachhändler wollte Auffahrrampen ins eigene Sortiment nehmen. Wir haben Hersteller ausgewählt, die Konstruktion entwickelt, Prototypen gebaut und freigegeben, die Serie gefahren und ihn durch den Einfuhrprozess begleitet.

Metall und Holz gleichermaßen

Holz aus Bosnien ist der Bereich mit der längsten Erfahrung, Metall der mit dem stärksten Zulauf. Für beide gilt dasselbe: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei mitteleuropäischen Qualitätsstandards.

Was Händler uns am häufigsten fragen

Ab welcher Menge lohnt sich eine Eigenmarke?

Als Faustregel: Der Jahresbedarf sollte die einmaligen Kosten für Konstruktion, Muster und gegebenenfalls Werkzeuge innerhalb von zwölf bis achtzehn Monaten tragen. Bei einfachen Schweiß- und Blechprodukten ohne Werkzeugkosten kann das schon bei wenigen Hundert Stück im Jahr aufgehen. Bei Produkten mit Formen oder Werkzeugen liegt die Schwelle deutlich höher. Wir rechnen das vor der ersten Bestellung offen durch — mit Ihren Zahlen, nicht mit Beispielwerten.

Was kostet die Entwicklung, bevor überhaupt etwas produziert wird?

Anfrage, Produktbewertung und Herstellerempfehlung sind kostenfrei. Kosten entstehen erst bei konkreten Leistungen: Konstruktionszeichnungen, Prototypen und gegebenenfalls Werkzeuge. Diese Positionen legen wir vorab einzeln aus, damit Sie entscheiden können, bevor Geld fließt. Überraschungen in der Rechnung sind der sicherste Weg, eine Zusammenarbeit zu beenden — daran haben wir kein Interesse.

Darf ich ein Produkt nachbauen lassen, das ich bisher zukaufe?

Das hängt vom Produkt ab. Eine eigene Ausführung eines gängigen, technisch nicht geschützten Produkts ist üblich und zulässig — Rampen, Regale, Behälter und ähnliche Erzeugnisse werden von vielen Anbietern gebaut. Geschützt sein können dagegen eingetragene Designs, Patente, Gebrauchsmuster und Marken. Wir prüfen diesen Punkt vor der Konstruktion und raten ab, wenn die Lage unklar ist. Das ersetzt keine Rechtsberatung: Bei Zweifeln gehört ein Anwalt für gewerblichen Rechtsschutz dazu, und diese Kosten sind gut angelegt.

Wie lange dauert es von der Idee bis zur ersten Serienlieferung?

Bei einem einfachen Metallprodukt ohne Werkzeuge sind drei bis fünf Monate realistisch: etwa zwei bis vier Wochen für Herstellerauswahl und Konstruktion, vier bis sechs Wochen bis zum freigegebenen Muster, danach vier bis acht Wochen Serienfertigung zuzüglich Transport. Produkte mit Formen, Werkzeugen oder Zertifizierungspflicht brauchen länger. Den Zeitplan legen wir vorher fest, damit Ihre Sortimentsplanung darauf aufbauen kann.

Wem gehören Zeichnungen und Werkzeuge?

Das regeln wir vor Beginn schriftlich, und zwar zu Ihren Gunsten: Konstruktionsunterlagen und von Ihnen bezahlte Werkzeuge gehören Ihnen. Das ist der Unterschied zwischen einer eigenen Marke und einer neuen Abhängigkeit — und einer der Punkte, an denen solche Vorhaben sonst scheitern, weil sie niemand vorher anspricht.

Was passiert, wenn mein Hersteller ausfällt?

Weil die Zeichnungen Ihnen gehören und wir mehrere qualifizierte Betriebe je Verfahren im Netzwerk haben, lässt sich die Fertigung verlagern. Das ist aufwendig und kostet Zeit, aber es ist möglich. Genau deshalb legen wir von Anfang an Wert darauf, dass Unterlagen und Rechte bei Ihnen liegen — es ist Ihre Rückversicherung, nicht unsere.

Können Sie auch Verpackung und Kennzeichnung übernehmen?

Ja. Bedruckte Faltschachteln, Wellpappverpackungen, Etiketten und Beileger beschaffen wir über dieselben Netzwerke. Für eine Eigenmarke ist das kein Nebenschauplatz: Die Verpackung ist das Erste, was Ihr Kunde sieht, und sie entscheidet mit darüber, ob das Produkt als Marke wahrgenommen wird oder als Ware.

Produkt bewerten lassen

Nennen Sie uns das Produkt, das Sie heute zukaufen, mit Jahresmenge und Einkaufspreis. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob sich eine Eigenmarke trägt — und woran es gegebenenfalls scheitert.

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