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Containerrampen · Überfahrbrücken · Barrierefreie Rampen · Sonderanfertigung

Auffahrrampen nach Maß —
nicht von der Palette.

Standardrampen gibt es ab Lager — solange Höhe, Breite und Traglast zufällig passen. Wir lassen nach Zeichnung fertigen: Höhe, Maß, Winkel, Oberfläche und Geländer nach Ihrer Vorgabe, in Stahl oder Aluminium. Das gilt für die Containerrampe im Lager ebenso wie für die barrierefreie Rampe am Gebäudezugang. Liegt noch keine Zeichnung vor, halten wir die Maße und die Ausführung gemeinsam fest, und der Betrieb erstellt daraus die Fertigungszeichnung zur Freigabe.

Jetzt kostenlos anfragen → Häufige Fragen

Warum die Rampe aus dem Shop meistens nicht passt

Rampen sind ein Maßprodukt, das als Katalogartikel verkauft wird. Das geht so lange gut, bis die erste Kennzahl abweicht.

Die Höhe stimmt nicht

Container stehen auf unterschiedlichem Untergrund, Laderampen sind zwischen 0,9 und 1,3 m hoch. Eine zu kurze Rampe wird zu steil — mit voller Palette fährt da niemand mehr hoch.

Die Traglast reicht nicht

Viele Angebote rechnen mit Sackkarre und Hubwagen. Ein Frontstapler mit 2,5 t Last wiegt selbst noch einmal 4 t, und die Achslast verteilt sich nicht gleichmäßig.

Das Zubehör fehlt

Geländer, Anfahrsicherung, Staplertaschen, Verzurrösen: Erst zusammen ergibt das eine Rampe, die die Berufsgenossenschaft im Betrieb sehen will.

Sonderanfertigung in Deutschland ist teuer

Ein deutscher Stahlbauer kalkuliert das Einzelstück mit voller Rüstzeit. Für eine Rampe zahlen Sie dann ein Vielfaches dessen, was die Konstruktion wert ist.

Was wir bauen lassen

Gefertigt wird nach Zeichnung. Die Angaben unten beschreiben den Rahmen, in dem sich Ausführungen bewegen — kein Katalog mit festen Größen:

Länge 1,5 – 6,0 mBreite 1,0 – 2,5 mTraglast nach Ihrer VorgabeContainerrampe 20 ftContainerrampe 40 ftÜberfahrbrücke feststehendmobile Rampe mit StaplertaschenGelenkrampe mit AuflagelippeRampe mit Geländer beidseitigAnfahrsicherung / RadabweiserTränenblechGitterrost feuerverzinktSiebdruckplatte rutschhemmendFeuerverzinkt nach EN ISO 1461Pulverbeschichtet in RALVerzurrösenAuffahrkeileHöhenverstellbare AuflageS235JR / S355J2Schweißnachweis EN 1090-2Werkstoffzeugnis 3.1Statische Berechnung auf WunschAluminium-RiffelblechAlu-StrangpressprofilAuflagenase für stufenlosen ÜbergangTrapezförmiger Zuschnitt nach TürausschnittUntergeschweißte VersteifungsprofileSicherungsketteWarnmarkierung rot/weißBarrierefreie Rampe nach DIN 18040Rollstuhlrampe nach MaßSchwellenrampeHandlauf beidseitig 85 – 90 cmRadabweiser 10 cmPodest 150 × 150 cmRutschhemmende Oberfläche
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Rampen, die wir beschafft haben

Ausschnitte aus abgewickelten Vorgängen. Sie zeigen, worauf es bei einer Rampe ankommt, die wirklich benutzt wird: der Übergang an der Schwelle, die Versteifung unter dem Blech und ein Zuschnitt, der zur Öffnung passt statt zum Katalog.

Containerrampe in voller Türbreite
Containerrampe in voller TürbreiteAluminium-Strangpressprofil, aufgelegt am 20-Fuß-Container. Sicherungskette gegen Verrutschen, Warnmarkierung an der Stirnseite. Der Untergrund ist unbefestigt — die Rampe gleicht ihn über die Länge aus.
Baustellencontainer, trapezförmiger Zuschnitt
Baustellencontainer, trapezförmiger ZuschnittDie Rampe folgt dem Türausschnitt, nicht einem Katalogmaß. So bleibt die volle Türbreite nutzbar, ohne dass die Rampe seitlich übersteht und zur Stolperstelle wird.
Im Einsatz: Handhubwagen mit Europalette
Im Einsatz: Handhubwagen mit EuropaletteAluminium-Riffelblech auf gepflastertem Untergrund. Die Punktlast der kleinen Hubwagenrollen ist der auslegende Lastfall — nicht das Gesamtgewicht der Palette.
Schmale Überfahrrampe am Lagercontainer
Schmale Überfahrrampe am LagercontainerLeicht genug, um sie von einer Person umzusetzen. Aluminium spart gegenüber Stahl rund zwei Drittel des Gewichts bei gleicher Tragfähigkeit.
Aufgelegte Ausführung ohne Verschraubung
Aufgelegte Ausführung ohne VerschraubungFür Container, die versetzt werden, oder für Mietflächen, an denen nicht gebohrt werden darf. Die Rampe bleibt lose und wird mitgenommen.
Auflagedetail an der Containerschwelle
Auflagedetail an der ContainerschwelleDie abgekantete Nase greift unter die Schwelle. Der Übergang bleibt stufenlos — genau dort scheitern Katalogrampen, deren Auflage auf der Schwelle aufsitzt und eine neue Kante bildet.
Unterkonstruktion
UnterkonstruktionUntergeschweißte Profile versteifen das Blech gegen Durchbiegung. Ohne sie federt die Rampe unter Punktlast durch und das Blech verformt sich bleibend.
Strangpressprofil mit Scharnierlippe
Strangpressprofil mit ScharnierlippeFreisteller aus dem Programm eines Herstellers. Die Lippe legt sich beweglich auf die Kante, damit der Übergang auch bei leicht wechselnder Höhe stufenlos bleibt.

Die Aufnahmen stammen aus Projekten und aus dem Programm unserer Fertigungspartner. Sie zeigen Ausführungen, keine festen Artikel — gefertigt wird nach Ihrer Vorgabe.

Barrierefreiheit scheitert fast immer an der Schwelle

Eine Stufe von 18 cm ist für ein Rollstuhlrad eine Wand. Die Lösung ist eine Rampe — und damit sofort ein Maßproblem, denn barrierefrei heißt nicht „schräg", sondern eine Steigung, die auch aus eigener Kraft zu bewältigen ist. Das macht die Rampe lang, und Länge braucht Platz, den ein bestehendes Gebäude selten übrig hat. Genau deshalb ist fast jede barrierefreie Rampe ein Einzelstück.

AnforderungWert nach DIN 18040
Längsneigunghöchstens 6 %, ein Quergefälle ist nicht zulässig
Nutzbare Laufbreitemindestens 120 cm
Bewegungsfläche am Anfang und Ende150 × 150 cm eben und nutzbar
Zwischenpodestspätestens nach 600 cm Lauflänge, mindestens 150 cm lang
Radabweiser10 cm hoch, beidseitig außer an der Wand
Handlaufbeidseitig, 85 – 90 cm über der Lauffläche, Durchmesser 3 – 4,5 cm
Oberflächerutschhemmend, auch bei Nässe
Was 6 % in Metern bedeuten. Je 10 cm Höhenunterschied braucht die Rampe rund 1,67 m Lauflänge. Eine Schwelle von 36 cm ergibt damit 6,00 m — genau die Länge, ab der ein Zwischenpodest fällig wird. Mit zwei Läufen und einem Podest dazwischen lassen sich rund 72 cm überwinden; alles darüber braucht weitere Podeste oder eine gewendelte Anlage, die deutlich mehr Grundfläche belegt. Wer den Platz nicht hat, landet beim Hublift — und sollte das früh wissen, nicht nach der ersten Zeichnung.

Was wir übernehmen — und was nicht

Wir beschaffen, wir planen nicht. Welche Norm für Ihr Vorhaben verbindlich ist, ergibt sich aus der Landesbauordnung: DIN 18040-1 gilt für öffentlich zugängliche Gebäude, 18040-2 für Wohnungen, 18040-3 für den öffentlichen Verkehrs- und Freiraum. Was daraus für Ihre Rampe folgt, legt Ihr Architekt oder Fachplaner fest.

Liegt diese Vorgabe vor — als Zeichnung, als Maßblatt oder auch nur als Höhe, Breite und Winkel —, übernehmen wir den Rest: Herstellerauswahl, Angebotsvergleich, Fertigungsbegleitung, Einfuhr und Lieferung. Ohne Vorgabe halten wir die Maße mit Ihnen gemeinsam fest, und der Betrieb erstellt die Fertigungszeichnung zur Freigabe. Einen Nachweis der Barrierefreiheit stellen wir nicht aus; wir liefern das Bauteil, das Ihre Vorgabe erfüllt, mit den Zeugnissen des Herstellers.

Wie lang wird Ihre Rampe?

Höhe eintragen, Einsatzzweck wählen. Das Ergebnis erscheint sofort.

cm

Von der Oberkante der Stufe bis zum Boden davor.

Handhubwagen, Sackkarre und Schubkarre zählen zu „von Hand". Die Werte stehen in der ASR A1.8 und der DIN 18040.

kg

Fahrzeug und Ladung zusammen — das Schwerste, was je darüberfährt.

2,50 m
Rampenlänge
Steigung
6,0 %
Platz in Laufrichtung
5,50 m

Prinzipskizze, maßstäblich. Der Rechner arbeitet in Ihrem Browser — es wird nichts übertragen oder gespeichert.

Diese Rampe anfragen →

Die Formel — damit Sie nachrechnen können

Eine Rampe ist ein rechtwinkliges Dreieck. Die Steigung ist das Verhältnis von Höhe zu waagerechter Länge, angegeben in Prozent.

Länge = Höhe ÷ (Steigung ÷ 100) Beispiel: 36 cm ÷ (6 ÷ 100) = 600 cm = 6,00 m

Daumenregel für den Kopf: Bei 6 % braucht jeder Zentimeter Höhe rund 17 cm Länge. Bei 8 % sind es 12,5 cm, bei 12,5 % rund 8 cm. Angegeben ist immer die waagerechte Länge — also der Platz, den die Rampe am Boden belegt. Die Schräge selbst ist bei 6 % nur rund zwei Promille länger.

Woher die Werte kommen

Die vier Steigungen im Rechner sind keine Erfahrungswerte, sondern geregelt. Für Rampen in Arbeitsstätten gilt die ASR A1.8 „Verkehrswege", die zur Arbeitsstättenverordnung gehört. Sie nennt in Abschnitt 4.1 vier Fälle:

Fall nach ASR A1.8Längsneigung
Fluchtwege1:17 · 6 % (3,5°)
Flurförderzeuge ohne Fahrantrieb, bei Neuanlage — Handhubwagen, Sackkarre, Schubkarre1:17 · 6 % (3,5°)
Regelfall, auch motorgetriebene Frontstapler1:12,5 · 8 % (5°)
Einzelfall nach Gefährdungsbeurteilung1:8 · 12,5 % (7°)

Die ASR nennt die Winkel gerundet. Rechnerisch sind es 3,4°, 4,6° und 7,1°. Abweichungen nach dem Bauordnungsrecht der Länder bleiben möglich.

Daraus folgt etwas, das viele überrascht: Ein Handhubwagen braucht eine flachere Rampe als ein Stapler. Nicht das Gewicht entscheidet, sondern wer die Kraft aufbringt. Eine Tonne auf 6 % zu ziehen verlangt allein für die Steigung rund 60 kg Zugkraft — und bergab muss dieselbe Last gehalten werden. Ein Stapler hat Antrieb und Bremse, deshalb lässt die Regel für ihn 8 % zu.

Steiler als 12,5 % ist in einer Arbeitsstätte nicht vorgesehen. Werte von 15 % oder mehr, wie man sie in Shop-Beschreibungen findet, beschreiben bestenfalls kurze Überfahrbleche an der Ladekante — keine Rampe, über die regelmäßig gefahren wird. Wir nennen sie deshalb nicht als Richtwert.

Für barrierefreie Rampen gilt stattdessen die DIN 18040 mit 6 % und den Zusatzanforderungen an Breite, Podeste, Radabweiser und Handläufe. Ob sie für Ihr Vorhaben verbindlich ist, ergibt sich aus der Landesbauordnung — die Werte stehen auf dieser Seite im Abschnitt Barrierefreiheit.

Und unabhängig von jeder Prozentzahl: Oft scheitert es gar nicht an der Steigung, sondern am Knick zwischen Boden und Rampe. Lange Fahrzeuge mit kleinen Rädern setzen dort auf, bevor die Neigung zum Problem wird. Nennen Sie uns bei der Anfrage, womit aufgefahren wird — das entscheidet die Ausführung oft stärker als die Höhe.

Rampenlänge für gängige Höhen

Waagerechte Länge in Metern, für die drei geregelten Steigungen. Die Spalte „Platzbedarf DIN 18040“ enthält zusätzlich die Bewegungsflächen von 1,50 m vor und hinter der Rampe und die Zwischenpodeste — die verlangt nur die DIN, nicht die ASR.

Höhe6 %Platzbedarf DIN 180408 %12,5 %
5 cm0,83 m3,83 m0,62 m0,40 m
10 cm1,67 m4,67 m1,25 m0,80 m
15 cm2,50 m5,50 m1,88 m1,20 m
20 cm3,33 m6,33 m2,50 m1,60 m
25 cm4,17 m7,17 m3,12 m2,00 m
30 cm5,00 m8,00 m3,75 m2,40 m
36 cm6,00 m9,00 m4,50 m2,88 m
40 cm6,67 m11,17 m +1 Podest5,00 m3,20 m
50 cm8,33 m12,83 m +1 Podest6,25 m4,00 m
60 cm10,00 m14,50 m +1 Podest7,50 m4,80 m
72 cm12,00 m16,50 m +1 Podest9,00 m5,76 m
80 cm13,33 m19,33 m +2 Podeste10,00 m6,40 m
100 cm16,67 m22,67 m +2 Podeste12,50 m8,00 m
120 cm20,00 m27,50 m +3 Podeste15,00 m9,60 m

Hervorgehoben: 36 cm ergibt genau 6,00 m — die Länge, ab der das erste Zwischenpodest fällig wird. Zwei Läufe mit einem Podest überwinden 72 cm.

Steigung in Prozent, Grad und Verhältnis

Dieselbe Neigung wird in drei Schreibweisen angegeben, je nachdem, wer die Zeichnung gemacht hat. Am Beispiel von 6 %:

6 %
6 cm Höhe auf 100 cm Länge. Die Prozentzahl ist der Höhengewinn je 100 cm, nicht der Winkel.
3,4°
Derselbe Wert als Winkel zur Waagerechten. Er fällt immer kleiner aus als die Prozentzahl und lässt sich nicht überschlagen — der Weg dahin ist der Tangens.
1 : 16,7
Auf 1 Teil Höhe kommen 16,7 Teile Länge. Ein Zentimeter Stufe verlangt also 16,7 cm Rampe.

Die Spalte „Länge je 10 cm Höhe" in der Tabelle rechnet das für Sie um. Sie ist die einzige Angabe, die man ohne Taschenrechner benutzen kann: Höhe durch 10 teilen, mit dem Wert multiplizieren. Eine Stufe von 30 cm braucht bei 6 % also 3 × 1,67 m = 5,00 m.

Und sie zeigt, warum die kleinste Prozentzahl die größte Rampe bedeutet — bei 6 % das Zweieinhalbfache dessen, was bei 15 % nötig wäre.

SteigungLänge je 10 cm HöheWinkelVerhältnis
Höhe : Länge
Grundlage
1 %10,00 m0,6°1 : 100—
2 %5,00 m1,1°1 : 50—
3 %3,33 m1,7°1 : 33,3—
4 %2,50 m2,3°1 : 25—
5 %2,00 m2,9°1 : 20—
6 %1,67 m3,4°1 : 16,7DIN 18040 barrierefrei · ASR A1.8: Fluchtwege und manuelle Flurförderzeuge
8 %1,25 m4,6°1 : 12,5ASR A1.8: Regelfall, auch für Stapler mit Fahrantrieb
10 %1,00 m5,7°1 : 10—
12,5 %0,80 m7,1°1 : 8ASR A1.8: Einzelfall nach Gefährdungsbeurteilung — die Obergrenze
15 %0,67 m8,5°1 : 6,7über den Werten der ASR A1.8 — in Arbeitsstätten nicht zulässig
20 %0,50 m11,3°1 : 5über den Werten der ASR A1.8
25 %0,40 m14,0°1 : 4über den Werten der ASR A1.8
30 %0,33 m16,7°1 : 3,3über den Werten der ASR A1.8

Sie haben die Unterlagen schon zur Hand? Anfrage, Herstellerauswahl und Angebotsvergleich sind kostenfrei — eine Provision fällt nur an, wenn ein Auftrag zustande kommt.

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In 4 Schritten zur eigenen Rampe

01

Zeichnung oder Maße einreichen

Haben Sie eine Zeichnung, genügt sie. Andernfalls: Höhenunterschied, verfügbare Länge, Breite, geforderte Traglast und das schwerste Fahrzeug mit Last.

02

Angebot in 5 Werktagen

Wir holen das Angebot beim Fertigungsbetrieb ein — Festpreis inklusive Transport. Offene Punkte klären wir vorher mit Ihnen, nicht nachträglich.

03

Fertigungszeichnung freigeben

Sie bekommen eine bemaßte Zeichnung zur Freigabe. Änderungen sind in diesem Schritt kostenlos — nach der Materialbestellung nicht mehr.

04

Fertigung und Lieferung

4 bis 6 Wochen Fertigung, Anlieferung frei Haus, mit Werkstoffzeugnis und Schweißnachweis.

Was Einkäufer uns am häufigsten fragen

Wer legt die Traglast fest?

Im Regelfall Sie: Gefertigt wird nach Zeichnung und Vorgabe. Sagen Sie uns, welche Last die Rampe tragen muss, dann wird danach gebaut. Denken Sie dabei an die Achslast statt an das Gesamtgewicht — ein Stapler setzt den größten Teil seines Gewichts auf die Vorderachse, und genau die fährt zuerst auf. Haben Sie keine belastbare Vorgabe, sagen Sie es bei der Anfrage: Einige unserer Betriebe haben ein eigenes Konstruktionsbüro und können die Auslegung übernehmen, bei anderen läuft sie über ein Ingenieurbüro. Beides ist möglich, beides ist eine eigene Leistung mit eigenem Preis.

Wie lang muss die Rampe sein?

Das rechnet Ihnen der Rampenrechner weiter oben aus. Die Steigung ist dabei nicht frei wählbar: Für Schrägrampen in Arbeitsstätten nennt die ASR A1.8 in Abschnitt 4.1 drei Werte — 6 % bei Flurförderzeugen ohne Fahrantrieb, also Handhubwagen, Sackkarre und Schubkarre, 8 % im Regelfall einschließlich motorgetriebener Frontstapler, und 12,5 % nur im Einzelfall, wenn eine Gefährdungsbeurteilung das trägt. Bei 1,20 m Höhenunterschied sind das 20,00 m Rampenlänge für den Handhubwagen und 15,00 m für den Stapler. Wo dieser Platz fehlt, ist eine Rampe mit Gelenk und Auflagelippe oder eine andere Lösung zu prüfen — steiler bauen ist keine. Für Ihre Maße rechnet das unser Rampenrechner aus, einschließlich Platzbedarf und Zwischenpodesten.

Verzinkt oder lackiert?

Im Außenbereich feuerverzinkt nach EN ISO 1461 — das hält Jahrzehnte ohne Pflege und ist der Regelfall. Pulverbeschichtung in RAL ist möglich, wenn die Rampe zum Erscheinungsbild passen soll, braucht im Freien aber Nacharbeit an Kanten und Schweißnähten. In der Halle genügt eine Grundierung mit Deckbeschichtung.

Bekomme ich eine Statik dazu?

Nicht automatisch. Im Preis der Rampe enthalten sind Werkstoffzeugnis 3.1, der Schweißnachweis nach EN 1090-2 und die Bestätigung, dass die Ausführung der freigegebenen Zeichnung entspricht. Eine prüffähige statische Berechnung ist eine eigene Leistung mit eigenem Preis — je nach Betrieb im eigenen Konstruktionsbüro oder über ein Ingenieurbüro. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob Sie sie brauchen: Für die Gefährdungsbeurteilung und bei fest eingebauten Überfahrbrücken wird sie oft verlangt, und nachträglich kostet sie mehr.

Wie lange dauert die Lieferung?

Angebot in 5 Werktagen, Fertigung nach Freigabe der Zeichnung 4 bis 6 Wochen, Transport 3 bis 5 Tage. Feuerverzinken hängt an der Kapazität der Verzinkerei und kann in Spitzenzeiten eine Woche zusätzlich kosten — wir sagen es vorher, wenn es eng wird.

Wie lang muss eine barrierefreie Rampe sein?

Rechnen Sie mit rund 1,67 m Lauflänge je 10 cm Höhenunterschied — das ist die Steigung von 6 %, die die DIN 18040 als Höchstwert nennt. Eine Schwelle von 36 cm ergibt damit 6,00 m, und ab 600 cm Lauflänge verlangt die Norm ein Zwischenpodest von mindestens 150 cm. Zwei Läufe mit einem Podest dazwischen überwinden also rund 72 cm. Dazu kommen die Bewegungsflächen von 150 × 150 cm am Anfang und am Ende, die oft übersehen werden und den Platzbedarf noch einmal deutlich erhöhen. Messen Sie die verfügbare Fläche, bevor Sie eine Rampe anfragen: Wenn sie nicht reicht, ist ein Hublift die ehrlichere Lösung, und das sollte man vor der ersten Zeichnung wissen.

Gilt die DIN 18040 auch für mein Vorhaben?

Das entscheidet die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes, nicht die Norm selbst. Grob gilt: DIN 18040-1 für öffentlich zugängliche Gebäude, 18040-2 für Wohnungen, 18040-3 für den öffentlichen Verkehrs- und Freiraum. Bei einem privaten Eigenheim ohne öffentliche Nutzung ist die Norm in der Regel nicht verbindlich — sinnvoll bleiben ihre Werte trotzdem, weil sie beschreiben, was ein Rollstuhl tatsächlich schafft. Verbindlich wird es bei Zuschüssen: Pflegekassen und Förderprogramme knüpfen ihre Leistungen häufig an die Einhaltung der Norm. Klären Sie das vor der Bestellung, nicht danach. Wir beraten dazu nicht — das ist Sache Ihres Architekten oder der Bewilligungsstelle.

Stahl oder Aluminium?

Aluminium, wenn die Rampe bewegt wird: Sie wiegt bei gleicher Tragfähigkeit rund zwei Drittel weniger und rostet nicht, braucht also keine Verzinkung und keine Nachbesserung an Kratzern. Das ist die typische Wahl für aufgelegte Container- und Schwellenrampen, die jemand von Hand umsetzen muss. Stahl, wenn die Rampe fest steht und schwere Lasten trägt: Er ist pro Kilogramm deutlich günstiger, lässt sich einfacher nachträglich ändern und erreicht mit weniger Materialstärke größere Spannweiten. Feuerverzinkt nach EN ISO 1461 hält er draußen jahrzehntelang. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob die Rampe liegen bleibt oder bewegt wird — das entscheidet die Frage meist von allein.

Was mache ich, wenn der Platz für die Rampe nicht reicht?

Drei Wege, in dieser Reihenfolge zu prüfen. Erstens umlenken: Eine Rampe muss nicht gerade verlaufen. Mit einem Wendepodest über Eck lässt sich dieselbe Länge auf zwei Schenkel verteilen — das Podest muss dann groß genug zum Rangieren sein. Zweitens die Höhe verringern: Manchmal lässt sich der Außenbereich aufschütten oder eine Zwischenstufe setzen, sodass die Rampe nur noch den Rest überwindet. Drittens die Technik wechseln: Ab etwa einem Meter Höhe und engem Grundstück ist ein Hublift die ehrlichere Lösung. Steiler bauen ist kein Weg — eine Rampe, die niemand allein hochkommt, ist keine Rampe.

Zählt die Länge waagerecht oder schräg?

Der Rechner oben gibt die waagerechte Länge aus, also den Platz, den die Rampe am Boden belegt. Das ist die Zahl, die Sie zum Messen brauchen. Die Schräge selbst ist geringfügig länger — bei 6 % rund zwei Promille, bei 36 cm Höhe also etwa 1 cm auf 6 m. Für die Planung ist das ohne Bedeutung; für den Materialzuschnitt rechnet der Fertiger ohnehin mit der tatsächlichen Schrägenlänge.

Rampe nach Ihren Maßen anfragen

Zeichnung hochladen oder Maße, Traglast und Einsatzzweck nennen. Sie bekommen ein Angebot mit Festpreis — kostenlos und unverbindlich.

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